Projektwoche an der Stadtteilschule Rissen
Bereits zum zweiten Mal besuchte das Projekt Geschichtomat im Mai die Stadtteilschule Rissen. Eine 12. Klasse begab sich auf Spurensuche und erforschte die jüdische Geschichte Wedels und Blankeneses. Entstanden sind fünf spannende Beiträge:
- Mitten in Blankenese lädt der Römische Garten zum Spazieren und Verweilen ein. Angelegt wurde er einst von der Familie Warburg. Die Geschichte dieses Ortes und die Bedeutung der Familie Warburg für Blankenese erklären die Jugendlichen in ihrem Video.
- Eine zweite Gruppe Schülerinnen und Schüler begab sich auf Spurensuche und erforschte das Leben des Kaufmanns Julius Asch. Heute erinnert in Blankenese ein Stolperstein an ihn. Unterstützt wurde die Gruppe von Prof. Friedemann Hellwig vom Forum für jüdisches Leben in Blankenese e.V.
- Seit September 2013 erinnert ein Mahnmal an die jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Steubenweg (heute: Grotiusweg) 36, das von den Nazis als sogenanntes Judenhaus genutzt wurde. Die Geschichte des Mahnmals recherchierte eine weitere Gruppe. Sie führten dafür ein Interview mit Prof. Friedemann Hellwig vom Forum für jüdisches Leben in Blankenese e.V.
- Im Altonaer Museum hat ein Projektraum zur jüdischen Geschichte eröffnet. Was es mit dieser Ausstellung auf sich hat und was noch folgt, erklären die Schülerinnen und Schüler in ihrem Video. Ihre Fragen konnte Anne Kunhardt vom Altonaer Museum beantworten.
- Auch Wedel wurde besucht, denn auch dort gab es einmal jüdisches Leben. Für ihre Recherchen besuchten die Jugendlichen das Stadtarchiv und schauten, welche Quellen es zum ehemaligen jüdischen Leben in Wedel heute noch gibt.
Wir danken allen Interviewapretnerinnen und -partnern für Ihre Unterstützung und wünschen viel Spaß beim Anschauen der Videos!