Projektwoche an der Schule Tegelweg
Anfang Februar war Geschichtomat zum ersten Mal zu Gast an der Schule Tegelweg. Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler stand ausnahmsweise nicht die jüdische Geschichte im Fokus. Der Nationalsozialismus und vor allen Dingen die Verbrechen, die im Rahmen der Euthanasie begangen wurden, wurden recherchiert. Die Jugendlichen setzten sich in zwei Videos mit zwei unterschiedlichen Themen auseinander:
Die erste Gruppe besuchte das nahegelegene Gelände des ehemaligen Versorgungsheims Farmsen. Heute gehört es zu Fördern und Wohnen und Pflegen und Wohnen und bietet eine Vielzahl an Wohnungen und Einrichtungen. Von 1850 bis in die 1960er Jahre hinein wurden dort aber Menschen zum Teil gegen ihren Willen eingesperrt, zu harter Arbeit gezwungen und im Nationalsozialismus auch zwangssterilisiert. Stefan Romey, Sonderpädagoge und Susanne Schwendtke, Fördern und Wohnen, berichteten den Jugendlichen von der Geschichte des Ortes und was daraus einmal werden soll.
Die zweite Gruppe fuhr zur Evangelischen Stiftung Alsterdorf und traf sich dort mit Ingo Wille, einem Stolpersteinforscher. Er berichtete den Jugendlichen von der Geschichte der ehemaligen Alsterdorfer Anstalten, erklärte, was Euthanasie bedeutet und erzählte vom Schicksal einer ehemaligen Bewohnerin, Elise Kramer.
Wir danken allen Interviewpartnerinnen und -partnern für Ihre Unterstützung! Außerdem wünschen wir viel Vergnügen beim Anschauen der Videos!