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Los geht’s an der Erich Kästner Schule

Heute hat die erste Auftaktveranstaltung an der Erich Kästner Schule in Farmsen-Berne stattgefunden. 22 Schülerinnen und Schüler aus sechs 7. Klassen haben das Projekt kennengelernt, sich verschiedene Geschichtomat-Beiträge angeschaut und angefangen, sich mit dem Judentum zu beschäftigen. Am Donnerstag geht es mit einer Spurensuche durch das Grindelviertel weiter.

Nächste Woche startet die Projektwoche. Ein Thema wird die geplante Begegnungsstätte auf dem benachbarten Grundstück von “fördern und wohnen” sein, wo sich früher ein Versorgungsheim befand. In der NS-Zeit wurden hier  z.B. Homosexuelle, Obdachlose, alte und kranke Menschen sowie Prostituierte zwangsweise eingewiesen und entmündigt. Auf dem Gelände sind seit einiger Zeit Flüchtlinge untergebracht. Der Schülerrat der EKS hat sich dafür eingesetzt, dass der Zaun zum Nachbargrundstück mit einem Tor geöffnet und damit die gegenseitige Begegnung erleichtert sowie den Schülern aus dem Flüchtlingsheim der Schulweg verkürzt wird. Für dieses Engagement wurde der Schülerrat gerade mit dem Bertini-Preis ausgezeichnet.

Die nächste Initiative des Schülerrats ist nun die Gestaltung der Begegnungsstätte. Wie wir uns heute gemeinsam mit zwei Vertreterinnen der Herbert Quandt-Stiftung überzeugen konnten, gibt es hier noch sehr viel zu tun. Doch wir sind uns sicher, dass dem Schülerrat auch dieses Projekt gelingen wird. Vielleicht haben Schülerinnen und Schüler aus unserer Projektklasse Ideen oder Anregungen für die Gestaltung der Begnungsstätte? Wir sind schon sehr gespannt.