Geschichtomat am ReBBZ Eimsbüttel
Am Freitag ging die erste Geschichtomat-Projetkwoche im Jahr 2017 zu Ende. Diesmal war das Projekt zu Gast an dem ReBBZ Eimsbüttel. Schülerinnen und Schüler aus zwei 9. Klassen erforschten das jüdische Niendorf. Entstanden sind vier sehr unterschiedliche Videos:
Eine Schülergruppe interviewte die Stolpersteinautorin Susanne Lohmeyer zu dem Leben und dem Schicksal des Rabbiners Joseph Norden. Nach ihm ist unter anderem eine Straße in der Nähe der Schule benannt worden.
Eine zweite Gruppe erforschte das Niendorfer Mahnmal "Tisch mit 12 Stühlen". Der Gedenkort erinnert an ehemalige Widerstandskämpfer. Auch Joseph Norden ist dort verewigt.
Mit Jiddisch beschäftigte sich eine dritte Schülergruppe. Zuerst hatten sie kaum Assoziationen mit der Sprache. Doch dann stellten sie fest, wie viele jiddische Worte heute im Deutschen noch Verwendung finden. Von ihrer Entdeckung inspiriert, klären die Schülerinnen und Schüler in ihrem Video auf und zeigen mit Hilfe nachgespielter Szenen, wie häufig wir heute noch jiddische Redewendungen verwenden.
Ein kompliziertes Thema bearbeitete die vierte Gruppe: Der jüdische Kalender. Warum wird im Judentum schon das Jahr 5777 geschrieben? Warum beginnt das Jahr im Herbst und die Woche am Sonntag? Viele Unterschiede zum gregorianischen Kalender konnten ausfindig gemacht und erklärt werden.
Viel Spaß mit den Videos!