Projektwoche an der Goethe-Schule-Harburg

4 neue Videos

Die erste Projektwoche des Jahres 2019 ist soeben zu Ende gegangen. Eine 7. Klasse der Goethe-Schule-Harburg erforschte das Judentum und die jüdische Geschichte. Dabei entstanden vier neue Kurzfilme:

Die erste Gruppe widmete sich der Lebensgeschichte der Familie Beer, die in unmittelbarer Nähe ihrer Schule in der Julius-Ludowieg-Straße lebte und arbeitete. Tochter Hella besuchte in den 1930er Jahre sogar das gleiche Schulgebäude, welches damals noch eine Mädchenschule beherbergte. Die Familie wurde aufgrund ihrer jüdischen Herkunft im Nationalsozialismus verfolgt, emigrierte nach Belgien und wurde von dort aus schließlich nach Auschwitz deportiert. Lediglich Sohn Julius überlebte.

Im Nationalsozialismus gab es über 2.000 Gesetze und Verordnungen gegen Juden. Sie reichten von Berufsverboten, dem Ausschluss aus Vereinen, über den Verlust des Mieterschutrzes bis hin zum Verbot alltäglicher Dinge wie dem Telefon. Eine zweite Gruppe befasste sich mit diesen Gesetzen und schaute, was am Ende eigentlich noch erlaubt war.

Doch nicht nur damals gab es Antisemitismus. Auch heute ist er noch zu finden, sogar an Schulen. Eine dritte Schülergruppe zeigt in ihrem Film, wie Antisemitismus an Schulen aussehen könnte und was jede Schülerin und jeder Schüler dagegen tun kann.

Die vierte Gruppe widmete sich in ihrem Film der jüdischen Religion und dem wenig bekannten Feiertag "Tu BiSchewat", dem Neujahrsfest der Bäume. Die Jugendlichen bereiteten für ihren Film einen traditionellen Seder vor und feierten diesen.

Wir wünschen viel Vergnügen mit den Filmen!