Pressemitteilung

Geschichtsvermittlung multimedial – Einladung zur Präsentation von Geschichtomat

Schüler und Projektbeteiligte präsentieren am 20. März um 15 Uhr im Museum der Arbeit das

innovative Geschichtsvermittlungsprojekt „Geschichtomat – Entdecke das jüdische Hamburg!“

Die selbständige und praxisorientierte Aneignung von Geschichte, das Lernen vor Ort außerhalb des

Klassenraum, die Arbeit in der Gruppe, der Einsatz neuer Medien und nicht zuletzt die Nachhaltigkeit

der Ergebnisse machen Geschichtomat zu einem deutschlandweit einzigartigen Schülerprojekt.

Was wissen Jugendliche in Deutschland heute über jüdische Kultur und Geschichte? Welche Themen

interessieren sie und woran wollen sie sich erinnern?

Antworten liefert der Geschichtomat. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Fragen der

Schülerinnen und Schüler, die in ihrem Stadtteil auf Spurensuche gehen. Sie setzen sich mit

historischen Orten, Personen und Ereignissen auseinander und beschäftigen sich mit dem aktuellen

jüdischen Leben in Hamburg. Mit Hilfe neuester Medientechnik recherchieren sie, drehen Filme,

fotografieren und schreiben Texte. Unterstützt werden sie dabei von einem Team aus Historikern

und Medienpädagogen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit laden sie selbst unter www.geschichtomat.de

hoch. Anfang Februar ist in der ersten Modell-Projektwoche an der Franz-von-Assisi-Schule in

Hamburg-Barmbek der Prototyp entstanden. Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse haben sich mit

der Synagoge in der Gluckstraße beschäftigt und den Landesrabbiner Shlomo Bistritzky getroffen,

Recherchen zum ehemaligen Heine-Denkmal im Stadtpark angestellt oder eine Zeitzeugin im

Museum der Arbeit interviewt. Was haben sie dabei erlebt? Kannten sie Heinrich Heine? Wussten

sie, was Stolpersteine zu bedeuten haben?

Auf der Veranstaltung werden die Jugendlichen ihre Beiträge präsentieren und die Projektbeteiligten

über ihre Erfahrungen berichten. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, mit den

Verantwortlichen und Beteiligten ins Gespräch zu kommen. Für weitere Fragen stehen Ihnen die

Initiatorin des Projekts Ivana Scharf und die Projektleiterin Dr. Stephanie Kowitz-Harms gerne zur

Verfügung.

Der Geschichtomat ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden

(IGdJ) und des ateliers für gesellschaftsgestaltung. Ermöglicht wird es durch die Unterstützung der

Reinhard Frank Stiftung und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Medienpartner

ist das Hamburger Abendblatt.

Kontakt

Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ)

Projektbüro Geschichtomat

Beim Schlump 83 | 20144 Hamburg

Tel.: 040/428 38 80 45 | E-Mail: geschichtomat@pulic.uni-hamburg.de

www.geschichtomat.de

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