Ausstellung zu Max Halberstadt

Kooperation mit dem Museum für Hamburgische Geschichte

Am 7. Mai startet die Ausstellung Der Fotograf Max Halberstdt "...eine künstlerisch begabte Persönlichkeit" im Museum für Hamburgische Geschichte. Aufgrund der Corona-Pandemie erfolgt die Eröffnung digital. Los geht es am 6. Mai um 19 Uhr mit einem Film.

Zur Ausstellung:
"Max Halberstadt (1882-1940) war in den 1920er Jahren einer der bekanntesten Porträtfotografen Hamburgs. Seine Popularität verdankte sich nicht zuletzt den ikonografischen Aufnahmen seines Schwiegervaters Sigmund Freud, die zu den einschlägigen und bis heute weltweit publizierten Porträts des Vaters der Psychoanalyse avancierten. Doch auch wenn seine Freud-Porträts fortwährende Verwendung finden, ist der Name Max Halberstadt heute leider fast vergessen. In den einschlägigen Fotografenlexika sucht man ihn vergeblich.In der Ausstellung werden neben Porträts von Hamburger Künstlern und von Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde berührende Kinderfotos, aber auch atmosphärische Einblicke in das Stadtleben Hamburgs der 1920er Jahre gezeigt. Zahlreiche Druckbelege dokumentieren den breiten Kontext, in dem die vielfältigen Aufnahmen von Max Halberstadt Verwendung fanden. Ein museumspädagogisches Begleitprogramm zur Ausstellung für Jugendliche und Erwachsene behandelt die Themen der deutschen Judenverfolgung, der Emigration und des erzwungenen Exils."

Gemeinsam mit Geschichtomat ist ein Vermittlungsangebot für Schülerinnen und Schüler geplant. Jugendliche sind eingeladen sich mit der Ausstellung und Max Halberstadts Leben zu befassen. Ihre Ergebnisse halten sie in Videoformat fest. Die Beiträge werden sowohl auf der Geschichtomat-Website als auch auf der Website des Museums für Hamburgische Geschichte veröffentlicht. Hierfür ist der digitale Stadtplan Hamburgs auf der Website des Museums zu finden.

Wir freuen uns auf die Kooperation!