Rückblick

Was bisher geschah

Der Geschichtomat ist von Ivana Scharf konzipiert worden und wird vom Instituts für die Geschichte der deutschen Juden getragen. Nach knapp zweijähriger Entwicklungsphase konnte das Projekt im Februar 2013 erstmalig als Modell an der Franz-von-Assisi-Schule in Hamburg-Barmbek realisiert werden. Seitdem haben mehr als 20 Projektwochen an verschiedenen Schulen stattgefunden, darunter vor allem Stadtteilschulen. Über 500 Schülerinnen und Schüler haben sich bislang beim Geschichtomat beteiligt: Sie waren auf dem jüdischen Friedhof, haben koschere Gummibärchen verkostet, Matzen gebacken oder die Synagoge besucht. Sie haben sich mit dem Schicksal verfolgter Jüdinnen und Juden auseinandergesetzt, sich mit den Kindertransporten oder der Bücherverbrennung von 1933 beschäftigt, den Landesrabbiner Shlomo Bistritzky, eine Religionslehrerin an der jüdischen Schule oder die Filmemacherin Katharina Trebitsch interviewt. Sie waren in der Israelitischen Töchterschule, dem Staatsarchiv, in der KZ-Gedenkstätte Neuengammen oder dem Museum für Hamburgische Geschichte zu Besuch. Insgesamt sind dabei über 100 Kurzfilme, Fotos und Texte entstanden.

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