Projektwoche am Gymnasium Altona

Kooperation mit Altonaer Museum

Kurz vor den Herbstferien war Geschichtomat zum ersten Mal in Altona. Eine 9. Klasse des Gymnasiums Altona hat sich mit der jüdischen Geschichte ihres Stadtteils befasst und gerade in Altona ließ sich eine Menge herausfinden. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler vom Altonaer Museum, welches seine Bestände den Jugendlichen zeigte und einiges zur jüdischen Geschichte vorzeigen konnte.

Fünf Videos entstanden während der Projektwoche:

  • Im Altonaer Museum befand sich bis 1933 eine eigene Judaica Sammlung mit Ausstellungsraum. Im Interview mit der stellvertretenden Direktorin Vanessa Hirsch erfuhren die Schülerinnen und Schüler, was es mit dieser Sammlung auf sich hatte und warum sie 1933 verschwand.
  • Zudem gibt es im Depot des Museums die Sammlung Salzberg. Das Ehepaar hinterließ einige Alltagsgegenstände und vermachte sie dem Altonaer Museum. Max Salzberg, jüdisch, und seine Frau Frieda litten in der Zeit des Nationalsozialismus unter zahlreichen Repressalien.
  • Eine Schülerguppe erarbeitete einen Rundgang zu jüdischen Orten in Altona.
  • Die letzten zwei Schülergruppen befassten sich mit den jüdischen Friedhöfen in Altona. Die Jugendlichen besuchten den Jüdischen Friedhof Altona, interviewten eine der dortigen Mitarbeiterinnen und beschäftigtem sich mit dem Leben von Eduard Duckesz.
  • Die andere Gruppe befasste sich mit dem Jüdischen Friedhof in Ottensen. Dieser wurde im Nationalsozialismus zerstört. Heute steht das Mercado Einkaufszentrum an dieser Stelle. Bei Erbauung in den 1990er Jahren kam es zu zahlreichen Protesten.

Wir wünschen viel Spaß mit den Videos!